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Kleine Tricks, Kniffe und eine große Experimentierfreudigkeit brachten Jungangler Nikita Schönhals bei seinem letzten Trip an den Forellensee zum erhofften Erfolg. Lesen Sie seinen Fangbericht!

Ich war am letzten Sonntag des alten Jahres an der Forellenanlage von Günter Weigel in der Nähe von Lüneburg. Der Himmel war den Tag über bedeckt und die Temperatur lag zwischen - 1 und + 3 Grad. Da wir in der Nacht zuvor Minusgrade hatten, war der hintere Teil des Sees von einer dünnen Eisschicht bedeckt und somit konnte man dort nicht angeln. Um 7 Uhr begann ich mit dem Fischen. Zuerst probierte ich es mit einem Bodentaster und grüner Paste, die ich ungefähr 30 Zentimeter auftreiben ließ. Zwar bekam ich Bisse, aber die Forellen waren extrem vorsichtig und haben die Paste nicht richtig genommen. Danach probierte ich es mit einer Bienenmade, auf die ich einige Tropfen FTM-Kadaveröl träufelte. Zum Auftreiben der Bienenmade habe ich eine kleine Styroporkugel verwendet. Ich bekam weitere Bisse, doch dieses Mal hatte ich einen Vorteil, da man bei Bienenmaden mit dem Anschlag nicht so lange warten muss wie beim Teig. So konnte ich früher anschlagen. Auf diese Weise habe ich meine erste und zweite Forelle des Tages in den frühen Morgenstunden gefangen.

Doch auch hier musste ich feststellen, dass die Fische nur knapp  gehakt waren. Als es dann heller wurde und ich Fischaktivität an der Oberfläche beobachtete, griff ich zur Spoonrute und fing mit einem grünen FTM Bilg-Spoon vier weitere Forellen. Darauf hin habe ich auch meine Bodentaster-Rute zu einer Pilotkugelmontage umgebaut. Ich merkte, dass die Forellen sich mehr an der Uferkante aufhielten. Mit Bienenmade an der besagten Montage fing ich weitere fünf Forellen. Insgesamt konnte ich 11 Forellen überlisten.

Obwohl die Fische sehr vorsichtig waren, habe ich dank der Flexibilität bei der Wahl der Methoden gut gefangen und einen letzten und schönen Angeltag im Jahre 2019 erlebt.

 

Nikita Schönhals